Kapitel 114
 

114. Ein vergessenes Schicksal… Teil 3

 

So war das also…

Klein- Links himmelblaue Augen spiegelten gemischte Gefühle wieder. Es war Überraschung, auch Freude und gleichzeitig Unverständnis für diese ganze Situation. Einige Dinge erklärten sich nun von selbst. Die Verbundenheit, die das Götterkind gegenüber diesem Mann verspürt hatte, dann dieser tadellose, eindrucksvolle Mut, den jener Mann bewiesen hatte. Aber was um alles in der Welt war nur passiert? Warum steckte Rinku in dem Körper von Zerudas Bruder?

 

„Ich würde vorschlagen, ihr setzt Euch beide einfach nieder und der Heroe erzähle uns die Dinge, die nicht einmal der mächtigen Zeruda vertraut sind.“

Der vermeintliche Harkenia ließ sich einfach zu Boden sinken. Klein- Link jedoch schien jene Worte gar nicht verarbeitet zu haben. Scheinbar ziellos starrte er umher und lauschte dem Rascheln des Windes in uralter Blättertracht. Das Schweigen kam über die Wälder des alten Feengeschlechtes und es war fast so, als teilten die seelentragenden Bäume diese Minute der Ehrfurcht. Und es war dann, dass der Heroe des Schicksals eine die Zukunft bestimmende Geschichte erzählte.

 

„Während der großen Schlacht… als die Lichter zurückkehrten, am Himmel ein Riss entstand wie ein Sprung in einer kostbaren Porzellantasse… und dieses Aufbrechen der schwarzen Wolken den Frieden für unser majestätisches Hyrule bedeutete, war ich es… der mit tränenden Augen an das silberschillernde Firmament blickte. Ich sah bereits die Allmacht unserer Göttinnen mit den wärmenden Sonnenstrahlen niedersinken. Sie waren wunderschön, nicht so… wie sich unser Volk sie vorstellte. Sie waren edel gewiss, aber gleichzeitig so natürlich, so… barmherzig. Es rührte mich, sodass meine Tränen sich mit dem Blut vermischten, das aus meinem Körper sickerte.“

 

Er lag im Sterben, einer der Heroen, die über zukünftige Generationen entscheiden sollten. Wenn er starb… wo würde es die Blutlinie geben, die würdig war den göttlichen Mut zu tragen? Er wusste zu jenem Zeitpunkt nichts von Zerudas Kind, welches noch ungeboren unter ihrem Herzen schlummerte. Und gewiss war es nicht Schicksal, dass sich so früh in der Geschichte die Blutlinien zweier bedeutsamer Seelen vermischten. Es war nicht der Weg, den man für sie beide vorgesehen hatte. Es war nicht Schicksal…

 

„Als ich die Augen schließen wollte… und mein Ende sich näherte, dort auf einem Schlachtfeld, wo Hunderte Geschöpfe des Bösen und Hunderte Krieger des Guten bereits gestorben waren…“, sprach der Heroe leise. In seinen Augen lag eine Melancholie, die Klein- Link schon einmal erkannt hatte. Es war jener Blick, den auch der Held der Zeit nicht unterbinden konnte, wenn Minuten voller unentrinnbarem Schicksal ihn forderten.

„In dem Augenblick rief jemand nach mir. Eine angenehme Stimme, eine vertraute Stimme. Es war der Bruder meiner Liebsten“, sagte er weiterhin und schloss die Augen. Mitfühlend saß Titania vor ihm, hatte sich just in dem Augenblick in ein Geschöpft von menschlicher Größe verwandelt und hielt ihm stärkend die kalten Hände. Der Heroe, der sonst so stark war, der sonst alle Schwierigkeiten gemeistert hatte, war den Tränen nahe. Selbst seine Hände zitterten.

War das eine Zukunft, die auch Klein- Link irgendwann erfahren würde? Ein von Leid gezeichnetes Schicksal. Ein Heroe, der an den Hürden nicht zerbrach, aber auch nie das Glück finden konnte, was ihm doch so wertvoll erschien? Würde ein Hyrule, egal in welcher Zukunft, ein Paradies für die Seele eines Heroen sein?

Voller Angst und Zweifel lauschte das Götterkind den Worten Rinkus, der nur sehr schwach die Erlebnisse erzählte.

 

„Harkenia… er schrie mich an, ich dürfe nicht aufgeben. Meine Stunde zu den Göttinnen zu gelangen wäre noch nicht gekommen, obgleich er Tränen weinte, als er meine Wunden versorgen wollte. Ich hatte gekämpft, so wie ich noch nie im Leben gekämpft hatte. Kein Pfeil in der Brust hatte mich aufgehalten… ich habe weitergekämpft. Und ich hätte weitergekämpft, wenn der Anführer der Biester nicht von meinem Schwert in zwei Teile gespalten worden wäre… Erst als sich die Sonne am Himmel zeigte, erst als der Sieg errungen war, spürte ich, dass mein Körper das Schlachtfeld nicht verlassen würde.“

 

Mitfühlend gesellte sich auch das Götterkind zu dem würdevollen Heroen, der alle Geheimnisse nun auf den Tisch legen würde. Kurz blickte er auf, erwiderte einen verständnisvollen, sanften Blick, als Klein- Link auch seine winzigen Kinderhände über die von Titania legte.

Der Heroe atmete gleichmäßig ein und aus und sprach weiter: „Harkenia wusste, dass ich dabei war hinüber zu gleiten in die andere Welt. Er betete… er betete laut und erhaben zu der Götterallmacht mit meinem Blute an seinen Händen. Er spürte selbst den Umbruch in Hyrule, er wusste, dass eine alte Legende fortgeführt werden sollte. Er wusste um die Zukunft der Helden Hyrules. Ich hatte versagt… und nur aus diesem furchtbaren Grunde, nur, weil ich meiner Verantwortung nicht gerecht wurde, ich nicht erfüllen konnte, was die Götter meiner Seele auferlegten, nur deshalb erhörten sie Harkenias Gebete. Sonnenstrahlen glitten nieder… und es war als verbannten jene Strahlen jegliche Zweifel über das, was dann kommen sollte. Es würde richtig sein, es würde unsere Welt heilen. Gedanken schossen in mich, die nicht die meinen waren. Ein Flüstern erfüllte Harkenias und meine Ohren, welches uns erkennen ließ, dass der rechte Weg nahte. Ich sah Bruchstücke aus der Zukunft, Helden mit dem Masterschwert in der Hand. Edel und ihren Mut verkörpernd kämpften jene Träger der Tapferkeit auf verschlungenen Pfaden für Gerechtigkeit. Und ich spürte auch, dass meine Entscheidungen, alles, was ich tat, an die Zukunft dieser Heroen geknüpft sein würde. Harkenia… mein bester Freund, wusste dies ebenso.“ Er ließ eine kleine Pause und gedachte Harkenia, in dessen Körper er steckte.

 

„Wir vernahmen den göttlichen Klang jener Wesen, die Hyrule erschufen. Es war so angenehm, so erfüllend und befreiend…“ Er lächelte wie ein Kind, als er sich daran erinnerte. „Die heftigen Schmerzen meiner Wunden waren in diesen Momenten nicht mehr für mich fühlbar. Als hätten jene Stimmen unserer Gottheiten jegliches Schmerzempfinden ausgelöscht. Doch mit jenen Stimmen flüsterten auch Worte zu uns, die belehrten, die ergriffen und mir die Bürde begreiflich machten, die man als Heroe tragen muss. Die Göttinnen sprachen zu uns, erklärten… auch, wenn ich vieles nicht verstehen wollte. Mein Herz war nicht fähig, wo ich mir doch so sehr gerade das wünschte, was die Göttinnen untersagten.“ Eine Träne, unscheinbar, fast nicht wirklich tropfte über seine linke Wange.

„Es war keine Strafe, keine Verpflichtung, eher ein Handel, der verantwortungsvolles Denken verlangte. Es war ein Handel, der mir das Überleben in Harkenias Körper, neben seiner Seele, die gerade schläft, vorerst sichern, mir aber gleichzeitig die Zukunft mit Zeruda nehmen sollte. “

 

Der Heroe lächelte schwach und holte aus, das einzig wahre, verpflichtende Bruchstück preiszugeben, was ihn an das Dasein band.

„Zeruda wusste… dass ich auf dem Schlachtfeld sterben würde. Sie hatte es immer gewusst, nur wurde von Göttermacht vor ihr geheim gehalten, dass es nur… mein Körper sein würde, der sein Ende finden sollte. Nicht einmal Zeruda konnte es verhindern, obwohl sie dem alten Medaillon um deinen Hals die Macht gab, Tote wiederzuerwecken.“ Der Erzähler einer Geschichte, die vergessen werden sollte, wendete sich mit traurigen Blicken an Klein- Link und berührte sachte das Medaillon. Seine Berührung sollte auch in Zerudas Herzen endlich die Wahrheit auslösen. Er berührte das legendäre Schmuckstück nur zaghaft, und doch, würde dies ausreichen um Zeruda auf unsichtbaren Pfaden jene Antworten zu schenken, die sie für die Zukunft benötigte.

 

Und es war, dass die Prinzessin der Hylianer voller Pein und Demut in ihren Gemächern auf den Boden sank. Sie weinte, sie schrie. Sie verfluchte ihr Schicksal, als sie die Wahrheit erkannte. Für sie und den Heroen, der über Tausend Jahre Zukunft entscheiden sollte, würde es keine Zukunft geben. Nur deshalb verlor sie das Kind… Und der Trost, der dann noch blieb, war lediglich die Gewissheit, dass Rinku noch lebte, und dass es möglich sein könnte seinen Körper wieder herzustellen. Und der Trost, dass irgendwo… irgendwann in einem anderen Hyrule, es einen Helden geben würde, dem es vergönnt war mit der Prinzessin des Schicksals eine Zukunft zu haben…

 

„Jetzt weiß sie… sie weiß, dass ich noch hier bin…“, meinte der Held leise, der noch immer vor der Königin der Feen seine schwermütige Geschichte erzählte. In seinen Augen flüsterte die große Liebe, die er noch immer, und sicherlich für immer für Zeruda empfand, Worte der Vergebung.

„Ich hoffe, sie kann mir verzeihen. Jeden Tag, wenn ich vor ihr stand und sie mich mit ihren kräftigen, blauen Augen musterte, hatte ich gehofft, sie würde es sehen, sie würde meine Feigheit spüren. Denn ich war feige… einfach feige ihr zu sagen, wer noch in diesem Körper steckte. Und es tat mir im Herzen weh, zu sehen, dass sie litt, das Kind verlor, und mit jedem Tag sich mehr veränderte. Ich wollte sie trösten, bei ihr sein… aber ich durfte nicht. Der Handel mit den Göttinnen sieht vor… dass mein Körper durch Zerudas Hilfe wiederbelebt wird. Mein Geist wird zurückkehren… aber alles, was mich mit Zeruda verbindet, die tiefe Zuneigung, wird vergehen.“ Titania weinte zwei weitere feuerrote Tränen und auch Klein- Link schluchzte. „Breche ich diesen Handel… lasse ich mich hinreißen auf Zerudas und meine Sehnsüchte zu antworten, opfere ich diesen Körper und die Dämonen der Zukunft werden siegen.“ Dann versiegelten sich seine Lippen und er blickte trübsinnig auf. Die Geschichte um ihn und Zeruda würde nirgendwo geschrieben stehen, sie würde nicht erinnert werden, und doch war es sein Blut, was weiter vererbt werden musste.

„Das ist einfach gemein…“, sagte Klein- Link. „Wie können die Göttinnen nur so grausam sein. Gibt es keinen anderen Weg?“ Rinku schüttelte den Kopf.

„Sobald mein Geist zurück in meinem Körper ist, wird Harkenia wieder erwachen. Es ist zu spät für einen anderen Weg, Götterkind“, murmelte er und erhob sich. Mit erhabenem Blick richtete er sein Haupt an den trostvollen, warme Lichter spendenden Abendhimmel.

 

„Ihr habt den Beistand und das Mitgefühl der Kokarye, Heroe… Ruht Euch aus in unseren Wäldern. Es tut uns allen sehr leid…“, sprach die Feenkönigin.

„Was gedenkt Ihr jetzt zu tun?“ Rinku lächelte schwach und legte dem Götterkind eine Hand auf den blonden Schopf. „Nicht nur ich habe eine schwere Bürde zu tragen. Dieser Junge ist der Held, der durch die Welten reist. Seine Aufgabe ist alle möglichen Heroen aus verschiedenen Zeiten Hyrules anzutreffen und für einen Kampf gegen uraltes Böses zu rufen. Nun gelangte er in diese Welt mit einer wertvollen Begleiterin, die seit seinem Erwachen in unserem Hyrule verschollen ist.“ Die mächtige Fee blickte neugierig auf ihn hinab. „Und ich nehme an, ihr sucht in unseren Wäldern nach dieser Begleiterin“, sprach sie.

„Das stimmt“, entgegnete das Götterkind. „Ihr Name ist Navi und sie ist total frech und furchtbar.“ Die Fee runzelte verdächtig die Stirn.

„Sie besitzt blondes Haar, welches sie in zwei geflochtenen Zöpfen trägt. Ihre Augen sind grün wie Gift“, beschrieb das Götterkind. Die Feenkönigin blinzelte einige Male und schaute sehr irritiert drein.

„Sie war in einem anderen Hyrule eine sehr alte Fee. Nur kann ich mir ihr genaues Alter einfach nicht merken“, grummelte der grünbemützte Bengel. Die Fee grinste etwas verlegen, als hätte sie etwas zu verbergen und schrumpfte aus lauter Blöße zurück in ein handgroßes Wesen. „Äh…“, meinte sie und lachte dann albern.

„Titania?“, murmelte Rinku fragend, er wusste wohl genau, wann diese Fee irgendetwas zu verbergen hatte.

„Nun ja… das ist etwas unglücklich… und so…“ Ihr Gesicht wurde fiebrig rot.

„Titania!“ Rinkus Stimme schwoll an und es schien als wolle er sie nun einschüchtern.

„Gestern verlor sich ein Geschöpf von Göttlichkeit und einer faszinierenden Feenaura in unseren Wäldern. Und wir dachten… nun ja…“, begann sie zu erklären.

Klein-Link trat aufgeregt näher. „Trägt sie eine dreiviertellange Hose, darunter eine weiße Bluse mit grünen Streifen und darüber eine braune Weste?“

Die Feenkönigin nickte beschämt.

„Wo ist sie?“, meinte Rinku nachdrücklich.

Titania senkte ihr Haupt und ein Schimmer rosafarbener Staub verließ ihre Flügel um sachte und verzaubert zu Boden zu fallen.

„Sie ist…“

„Nun sagt schon! Sie ist mir wichtig!“, murrte Klein-Link und trat einschüchternd näher. Sicherlich nervte Navi ihn des Öfteren, aber sie war genauso eine gute Freundin.

„Sie ist eingeschlossen an unserem heiligen Ort, dem Reich im vergessenen Nebel…“ Und damit verstummte Titania. „Wir nahmen an, dass unsere Gottheit zurückgekehrt ist. Niemals wollten wir jemandem schaden.“ Sie ließ beschämt ihr Haupt sinken und schien sich vor Rinkus ernsten und anklagenden Blick zu fürchten. „Es tut mir leid…“

 

Mit fragenden Augen sah der Held der Dimensionen seinen Vorfahren an, der seufzte.

„Was bedeutet das?“, meinte er aufgeregt. Angesichts Titanias‘ trübsinniger Worte und angesichts Rinkus Murren ahnte er, dass dieser Ort im Reich der vergessenen Nebel nichts Gutes bedeuten konnte.

„Wir ließen sie von unseren Wächtern holen mit der Bitte sie zurück nach Hause zu bringen. Wir glaubten nicht ihren Worten, dass dies alles nur ein großes Missverständnis sei“, erklärte die Feenkönigin. „Jener Ort ist ein vergessener Platz für Wesen, die heilig sind. Dort verweilen Göttliche, die vergessen wurden.“

„Und was heißt das jetzt für Navi?“, sprach der Junge und blickte ratsuchend in Rinkus Augen.

Er schüttelte sorgenvoll seinen Schädel. „Das heißt, dass wir sie dort herausholen.“

Darauf fiel die Feenkönigin aus allen Wolken. Zänkisch flog sie ganz dicht an Harkenias Gesicht heran und drohte ihm mit einem spitzen Zeigefinger. „Das dürft Ihr nicht, dieser Ort ist heilig.“

„Sagt mir nicht, was ich zu tun habe“, drohte er. „Ihr habt dieses unschuldige Mädchen an diesen Ort gebracht.“

„Aber nicht mit Absicht. Woher hätten wir das denn wissen sollen?“, rechtfertigte sich Titania kreischend.

„Ihr hättet einfach bloß zuhören müssen“, schimpfte nun auch Klein-Link, obwohl er nicht wusste, was es für ein sterbliches Wesen bedeutete an einem solchen verwunschenen Ort zu weilen.

„Misch‘ du dich nicht ein, Erdenjunge“, raunzte sie und schickte ihm einen vorwurfsvollen Blick entgegen.

„Ich soll mich nicht einmischen? Navi ist meine Begleitung und Freundin. Ich kann kaum ohne sie diese Welt wieder verlassen“, versuchte er zu argumentieren.

„Das reicht jetzt. Das bringt uns nicht weiter“, sprach der scheinbare Monarch Harkenia und versuchte die Diskussion mit vernünftigen Worten zu beruhigen. „Es gibt nicht viele Sterbliche, die in der Lage sind zu diesem vergessenen Reich eine Brücke zu schlagen. Unser Glück ist, dass Zeruda diese alte Magie durchaus beschwören kann.“

„Trotzdem dürft ihr als Sterbliche dort nicht passieren!“, begann Titania einmal mehr zu zanken.

„Und welchen Vorschlag habt Ihr sonst?“ Daraufhin purzelte wieder Feenstaub von Titanias schillernden Flügeln und sie zuckte mit den Schultern.

„Das habe ich mir fast schon gedacht“, schmollte nun auch Klein-Link und verschränkte genervt seine Arme. „Außerdem bin ich kein gewöhnlicher Mensch, vielleicht kann ich passieren.“

Harkenias Miene erhellte sich. „Aber ja“, seine Stimme überschlug sich fast. „Daran habe ich gar nicht gedacht, du hast göttliche Essenzen in dir.“

Verwundert sah der Junge wieder auf. „Äh… ja, irgendwie schon.“

„Es wäre vielleicht sogar möglich, dass dir der Eintritt gewährt wird“, sprach Rinku.

 

Titania ließ sich derweil wieder auf ihrem Thron nieder und stemmte ihr Kinn an einer Hand ab. Sie blickte ermüdet drein und schien nicht so recht zu wissen, wie sie ihre Fehlhandlung wieder gutmachen sollte.

„Titania.“ Und Rinku trat vor. „Ihr steht in meiner Schuld. Vergesst das nicht. Und dieser Fehler muss wieder gut gemacht werden. Ich hoffe, es wird sich ein Zeitpunkt finden, an welchem ihr mit mehr Schuldbewusstsein und Einsicht zu diesem Thema stehen werdet.“

Sie schmollte wohl weiterhin und sah schräg an ihren Besuchern vorbei. Als Rinku und Klein-Link sich umdrehten und den Ort verlassen wollten, erklangen leise entschuldigende Worte über die rotgemalten Lippen der Feenkönigin. Und der Tag würde kommen, an welchem Klein-Link mit einer anderen Aufgabe hierher zurückkehren würde…

 

 

 
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